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Leipzig - Leben am Wasser

Leipzig besitzt eine beachtliche Tradition als Wasserstadt und das obwohl die sächsische Metropole in Mitteldeutschland und somit fernab der Küstenregionen liegt. Bereits vor über 150 Jahren war das Leben am Wasser ein bedeutender Teil der gesellschaftlichen Kultur und erlangte durch Visionäre wie Karl-Heine internationale Beachtung. Heutzutage erlebt das Thema Wasser in Leipzig eine Renaissance. Ausgehend von der Revitalisierung der umliegenden Tagebauseen, die sich in den vergangenen Jahren zu wunderschönen und idyllischen Naherholungsgebieten entwickelt haben, rücken die vor allem in der DDRZeit vernachlässigten innerstädtischen Wasserstraßen verstärkt in den Fokus der Stadtplaner. Die Vision von einem in sich geschlossenen Gewässersystem rund um die Stadt nimmt Gestalt an und wird es in naher Zukunft ermöglichen, einen großen Teil des Stadtgebietes auf dem Wasserweg zu erkunden. Kajaks, Ruder- und kleinere Motorboote sorgen bereits heute für einen regen Verkehr und sind als Freizeitaktivität fest im Terminkalender der Leipziger und ihrer Besucher verankert. Vorbei an historischer Industriearchitektur, die mittlerweile vor allem durch Kreative und Künstler neues Leben erfährt, kann der Wassersportler über 300 Brücken, gut ein Dutzend natürlicher und künstlicher Wasserstraßen und eine Hafenanlage per Boot erkunden. Mit der in Kürze geplanten Anbindung des Lindenauer Hafens an den Karl-Heine-Kanal schreibt die Stadt ein weiteres erfolgreiches Kapitel als Stadt am Wasser.

 

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